Der beste
Brotbackautomat im Test
Ofenfrisches
Gebäck rund um die Uhr mit dem Unold 68415 Backmeister
Top Edition?
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Wer morgens
frisches Gebäck zu seinem Kaffee und
haben möchte, muss nicht unbedingt
täglich zum Bäcker eilen: mit dem
Brotbackautomat ist es mir jederzeit
möglich, der Familie herrliches
frisches Brot und leckere Kuchen
anzubieten. Dafür muss man nicht mal
früher aufstehen.. Dazu später
mehr.
Objektiv
betrachtet ist der Backmeister Top
Edition von Unold ein
wirklich hochwertiges
Markenküchengerät. Mit seinem schönen
edlen Design wirkt er sehr gut
verarbeitet. Er ist schlicht und elegant
in seinem Gehäuse aus seidenmatten
Edelstahl und Glas mit schwarzen
Kunststoffteilen. Das Gerät ist ziemlich
groß, die Außenmaße beträgt ca. 37 x 32 x
26 cm (B x H x T), es glänzt aber durch
sein schickes Design.
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Das Backautomat verkörpert
eine gelungene Kombination aus Funktionalität und
bewährter Technik. In vielerlei Hinsicht ist das Gerät
gut durchdacht.
Die Brotgröße ist zwischen
750 und 1.200 Gramm möglich, einfach mit der Küchenwaage abwiegen und fertig.
Der Backmeister ist daher ein empfehlenswerter
Brotbackautomat sowie für Singles als auch für
Familien.
Das Küchengerät verfügt über viele
Funktionen. Der Bräunungsgrad (hell, mittel, dunkel),
kann auch eingestellt werden. Insgesamt 11 feste
Eigenprogramme hat der Unold bereits voreingestellt. Wir
können uns sogar ein eigenes Programm zusammenstellen.
Unter der festen Programmen finden wirs die üblichen
Programme für die verschiedenen Brotsorten wie Basis-,
Vollkorn- oder Weißbrot. Zum Brotbacken können auch ein
Schnellprogramm und ein Vollkorn-Schnellprogramm
angewendet werden. Es gibt spezielle Programme zur
Herstellung von Backpulver- und Hefekuchen. Es können
auch Teige für Rührkuchen und ohne Backfunktion
vorbereitet werden. Ein Plus ist, dass mit dem
Brotbackautomat auch Konfitüre hergestellt werden kann.
Wieviel
Hand muss ich am Ende doch anlegen?
Backen mit dem Automat ist
wirklich einfach: der Automat arbeitet im Grossen und
Ganzen selbstständig. Wir sollen nur Wasser, Mehl, Salz, Hefe, Zucker
je nach Rezept einfüllen, das nötige Programm auswählen
und den Backvorgang starten. Wenn das Gerät erst
später backen soll, kann die Startzeit bis zu 13 Stunden
vorher eingestellt werden, so man kann das Backen sogar
in der Nacht starten lassen. Dann kann die
Familie zum Frühstück knuspriges warmes Brot genießen.
Das Haltemodus hält das Brot warm, eine Stunde nachdem es
fertig gebacken ist.
Über die Pausenfunktion
lässt sich die Teigherstellung jederzeit anhalten.
Die
Programmunterbrechung macht es möglich, dass wir Zutaten
einfüllen. Das Programm wird dann
zum gewünschten Zeitpunkt
fortgesetzt. Und jederzeit kann ein Backprogramm
unterbrochen werden, falls etwas Unvorhergesehenes
auftauchen soll.
"Mama,
darf ich auch mal backen?"
Der Backmeister ist nach
kurzer Eingewöhnung kinderleicht zu bedienen. Das
Bedienungsfeld ist einfach zu nutzen, die
übersichtliche Menüstruktur hilft uns schnell
zurechtzufinden. Alle Funktionen lassen sich über das
moderne Touch-Panel aufrufen. Das Sensor-Bedienfeld an
der Oberseite ist eine elegante Glasfläche, die auf
Berührung reagiert. Das Touch-Display funktioniert sehr
gut und sieht nicht nur schick aus: die ebene Oberfläche
ohne popelige Tasten, in denen sich die Brotkrumen
sammeln können ist einfach abzuwischen. Auf dem
beleuchteten Display kann man die Einstellungen, Zeit,
etc. gut lesen.
"Abwasch?
Mach ich freiwillig!"
Der Brotbehälter ist
einfach zu entnehmen. Die mit Teig in Berührung
gekommenen Teile verfügen über eine spezielle
Beschichtung. Die metallene, antihaftbeschichtete
Kastenbrot-Backform lässt sich prima reinigen. Die
Quantanium-Beschichtung der Brotform sichert, dass die
fertige Brote fast wie von selbst heraus fallen. Nach dem
Backen braucht man den Behälter nur einmal kurz mit einem
nassen Tuch überwischen. Wenn man oft Konfitüre macht,
ist es empfehlenswert, wegen der Säurerückstände eine
zweite Brotform zu kaufen.
Die Brotform ist ziemlich
hochkantig, fast rechteckig. Das fertige Brot sieht wie
ein halber Block American Toast aus, es ergibt etwa 15 x 15 cm
große Brotscheiben. Die diagonal geteilten Scheiben
ergeben schön große Sandwiches.
"Guck
mal, da backt was!"
Neben dem Bedienfeld
befindet sich ein großes Sichtfenster. Das im Deckel
eingelassene Fenster und die zuschaltbare
Backraum-Beleuchtung machen es möglich, dass wir den
Fortschritt des Backvorgangs noch besser im Auge behalten
können. Dann können wir während des Backens immer einen vollen
Durchblick haben.
Das Gerät ist, ähnlich wie
eine Küchenmaschine, mit einem
metallenen, recht dicken Knethaken ausgestattet. Der
Kneter ist auch mit einem Antihaftbelag versehen und ist
deshalb leicht zu reinigen. Man muss aber aufpassen, weil
das Lager des Knethaken nicht immer fest läuft. Es ist
anbetracht, das Lager nach dem Reinigen mit Wasser ein
wenig einzufetten.
Weizenfreies Brot kann auch
gut mit dem Backmeister gefertigt werden. Wenn man Brote
mit Roggenmehl, Dinkel und Roggenschrott backt, sollte am
Anfang des Knetvorganges auf jeden Fall ein bisschen mit
einem Löffel mithelfen, da der Knethaken bei zähen Teigen
ins Stottern gerät.
"Wo ist der Haken?"
Wenn es zum Kneten kommt,
merken wir den einzigen richtigen Nachteil des Automates:
der Knetvorgang ist etwas laut. Obwohl der Backmeister
nicht flüsterleise arbeitet, ist der Geräuschpegel bei
geschlossener Küchentür nicht störend. Das hängt natürlich
davon ab, wo der Brotbäcker steht. Wer den Knetbetrieb
übertrieben laut findet, kann über Nacht nicht
backen.
Als Zubehör zum
Brotbackautomaten sind ein Messbecher, ein Messlöffel
sowie ein Hakenspieß beigelegt. Damit fällt das
Herauspicken des Kneters aus dem fertigen Brot
leicht.
Ein Tipp: wenn der
Knethaken vor dem Backen entfernt wird, hat man fast kein
Loch im Brot. Es geht ziemlich problemlos.
Selbstverständlich wird das
Automat mit einer umfangreichen Bedienungsanleitung
geliefert. Die ist gut verständlich, erklärt die
Benutzung ziemlich einfach und weist auf viele Details
bei der Zubereitung hin. Mehr Abbildungen würden das
Lesen der Anleitung natürlich erleichtern. Die Anleitung
beinhaltet ausserdem eine Vielzahl von Brotrezepten. Es
gibt auch Hinweise zur Fehlerbehebung beim
Backen.
Der Vorteil des
Backmeisters ist, dass er das Backen wesentlich
erleichtert. Schon der erste Backversuch ist ein voller
Erfolg. Es gelingt immer! Am Anfang kann man eine fertige
Backmischung verwenden, das schmeckt auch wohl. Für
Beginner reichen die Rezepte in der Gebrauchsanweisung
vollkommen aus. Es gibt aber viele Brotrezepte, die mit
der Zeit ausprobiert werden können und auch zusätzliche
Zutaten wie Nüsse, Rosinen, Früchte, Schoko können
einfach beigemengt werden. Sämtliche Rezepte sind
abwandelbar. Der Erfolg weckt die Experimentierfreude auf
und wir können immer etwas Neues ausfinden. Das Backen
mit dem Brotbäcker macht wirklich sehr viel
Spaß.
Bedingt durch das Backen in
der Form ist das Brot etwas feuchter als im Backofen
gebackenes, wir können es aber gut schneiden und
bestreichen. Das heimgebackte Brot schmeckt auch nach
drei Tagen noch hervorragend. Man muss zugeben, dass
Rührkuchen etwas fester als üblich werden,
die
schmecken aber trotzdem gut.
Fazit:
Der Unold Backmeister ist
eine echte Erleichterung in der Küche und, genau wie ein
Eierkocher, essentiell. Er
arbeitet zuverlässig und bringt super Backergebnisse. Das
Preis-Leistungsverhältnis ist sehr gut.
"Abends die
Brotmischung fertig machen und morgends vom Duft des
Brotes aufgeweckt werden. Das ist echt
klasse!"
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