Kochtöpfe im Test Bräter Edelstahl Kochtopfset Kochtöpfe für Induktionsherde Römertopf Schnellkochtopf Pfannen im Test Küchenhelfer Friteuse Kaffeemaschinen im Test Küchengeräte Staubsauger

Gesünder kochen mit der Tefal Actifry Friteuse?

Vor ein Paar Jahren habe ich mit dem Thema Friteuse Schluss gemacht. Mein altes Gerät hatte keinen herausnehmbaren Behälter, es war ziemlich schwierig, das gebrauchte Öl auszukippen und die Friteuse zu reinigen. Durch das ständige Gefecht mit dem schmutzigen Öl ist die Reinigung zum Alptraum geworden. Danke, das ist nichts für mich - habe ich mir gedacht und das Gerät einer Freundin verschenkt. Dabei war ich ganz ehrlich, da ich die Probleme der Reinigung erwähnt habe. Meine Freundin wollte das Frittieren trotzdem probieren. Ich war froh, dass ich mehr Platz in der Küche habe (zum Beispiel für meinen neuen Brotbackautomat und Mixer) und damit war die Frittiergeschichte fertig. Für immer. Oder? Oder gibt es eine Friteuse, die leicht gereinigt werden kann, wenig Öl braucht, und deshalb unsere Gesundheit und den Umwelt schont? ( Ich klinge ja fast schon wie ein schlechter Werbefilm für einen Wok

 

Jetzt habe ich die Tefal FZ 7000 Actifry kennengelernt. Diese Friteuse hilft uns, unsere Familie gesünder ernähren und leckeres, knuspriges Essen anbieten zu können. Sie ist geeignet für das Garen von frischen und tiefgefrorenen Pommes Frites, Meeresfrüchten (wie Shrimps und Garnelen) Geflügeln (wie Hähnchenstreifen, -nuggets, und -flügel), Wurst, Gemüse und Gemüsepfannen, Eintöpfen, Obst, oder anderen nahrhaften Gerichten. Sogar Brötchen können im Gerät aufgebackt werden, wenn Sie mal nicht den Toaster anschmeißen wollen.


 

"Was macht die Actifry Friteuse so besonders?"

Die patentierte Technologie von Heißluftgebläse und -zirkulation sichert das schonende Garen des Frittierguts. Die Gesundheit der Familie ist geschützt, da dieses Gerät wenig Öl braucht: 1 Messlöffel Öl ist genügend für 1 kg fische Kartoffeln! Dies entspricht gerade 3% Fettinhalt, im Vergleich zu 15% Fett im frittierten Chips. Das Öl kann nach Geschmack gewählt werden, man kann mit wertvollem Olivenöl oder Sojaöl frittieren. Mit der Friteuse erhalten wir auch einen grünen Kunststoff-Messlöffel zur genauen Messung der Ölmenge.

 

Die Handhabung

Man kann zwar 1 kg Lebensmittel einfüllen, aber das Gerät  funktioniert am besten, wenn es nicht ganz voll ist, insbesondere wenn man Pommes frittiert. So kann die warme Luft frei zirkulieren und werden die Speisen gleichmäßig knusprig. Allerdings soll man unterscheiden, ob man Pommes aus frischen Kartoffeln herstellt, oder ob man vorfrittierte tiefgekühlte Pommes zubereitet. TK-Fritten werden wirklich gut und man benötigt noch nicht mal Öl, weil die bereits in Öl vorfrittiert wurden. Es gibt Meinungen, dass Fritten aus frischen Kartoffeln nicht so gut gelingen: die Pommes werden nicht vergleichbar mit dem Pommes, welche man mit einer herkömmlichen Friteuse erzielt. Es kann helfen, wenn man die Pommes vorher in einer Schüssel mit ca. 2 Esslöffel Öl schwenkt und schüttelt, bis sie komplett und mit Öl benetzt sind, so bekommen Pommes einen besseren Geschmack.

 

Ein eingebautes Schaufeln rührt das Gargut in der Friteuse um sicherzustellen, dass das wenige Öl gleichmäßig verteilt wird und die Speisen gleichmäßig gekocht werden. So wird jedes Stück Kartoffel oder Fischstäbchen knusprig, goldgelb und lecker. Das bedeutet für uns ein komfortables Frittieren, ohne dass wir das Essen umrühren sollen und auch unangenehme Gerüche in der Küche werden vermeidet.

 

Die Friteuse ist mit einem transparenten Kunststoffdeckel versehen, also können wir uns den Frittiervorgang jeder Zeit anschauen. Der Deckel ist an einem Scharnier befestigt, so muss man nicht dessen genaue Platzierung suchen: er soll einfach nach unten bis zum Einrasten geschoben werden. Der Deckel kann durch Drücken einer Taste auf dem äußeren Rand geöffnet werden.

 

Brummbrumm

Man muss zugeben, dass diese Friteuse etwas lauter ist. Sie macht ein Geräuch wie eine leise Dunstabzugshaube, dafür blubbert aber nichts, was mich immer daran erinnert hat, dass ich gleich viiel zu viel Fett in mich reinschlinge. Mir persönlich ist das neue Geräusch lieber, ihr könnt es euch ja mal in diesem Video anhören:

 

 


"Wie sieht's denn mit der Reinigung aus?"

 

Als einen weiteren Vorteil des Gerätes muss man mein Lieblingsthema, die einfache Reinigung erw ähnen: alle Teile die verschmutzt werden können, Gargutbehälter, Deckel und Rührvorrichtung sind herausnehmbar und spülmaschinengeeignet. Der Behälter ist mit Teflon beschichtet, der Rührarm, ähnlich einer Küchenmaschine leider nicht. Je nachdem was man zubereitet hat und wie lange man anschliessend mit der Reinigung wartet, schafft es auch die Spülmaschine nicht immer im ersten Durchgang, die Verkrustungen komplett zu lösen. Besser aufpassen!

 

Der herausnehmbare Behälter ermöglicht, dass wir die fertigen Speisen einfach auskippen. Der Griff des Behälters ist umklappbar, wenn er nicht in Gebrauch ist, kann er flach zur Außenkante des Sockels gelegt werden.

 

Nützlich ist auch der Timer, der das Signal am Ende der Garzeit gibt. Hier gibt es ein kleines Problem, nämlich dass der Piepser zu leise ist, was man aufgrund der lauten Laufgeräusche überhören kann. Der Timer ist nicht mit der Steuerung der Friteuse verknüpft, so dass das Gerät weiter läuft bis der gewünschte Bräungsgrad erreicht ist (oder man's verschläft und die leckeren Speisen angebrannt sind :-)).

 

"Was ist mit der Gesundheit?"

Die gesundheitlichen Vorteile des Gerätes sind klar: die geringere Fettaufnahme hilft uns und unseren Kindern – unter anderen - gegen Fettleibigkeit, Herzkrankheiten, Schlaganfall und Krebs zu schützen. Diese Friteuse ist teurer als andere, es lohnt sich aber, das zusätzliche Geld für die langfristigen Vorteile auszugeben.

 

Als Nachteil muss man unbedingt erwähnen, dass das Gerät nicht gerade ein Schnellkochtopf ist und garen wesentlich länger dauert als mit einer herkömmlichen Friteuse. Allerdings, wenn wir bereit sind, ein wenig länger zu warten, die Zubereitung ist genauso einfach. Zubereitungsdauer kann mit dem von Garen im Backofen verglichen werden. Die Friteuse wird von einer allgemeinen Anleitung begleitet, die Frittierzeiten angibt. Am besten ist mit der Kochzeiten ein bisschen selber zu experimentieren. Es kann eine Weile dauern, bis man herausfindet, wie lange gewisse Speisen frittiert werden sollen, um das eigene Geschmack zu treffen, aber nach ein paar Frittieren bekommt man ein Gefühl dazu.


Es kommt oft vor, dass Speisen, die gesünder gekocht werden,  nicht so gut schmecken wie die traditionell gebratenen Lebensmittel. Das ist bei der Actifry nicht der Fall, das Essen ist sehr schmackhaft. Wenn man dieses Gerät benutzt, bekommen die Speisen nicht den schrecklichen allzu fettigen Geschmack, der oft Frittiertes begleitet.

 

 Hier ist eine witzige Werbung für alle die, die holländische Sprache so toll finden wie ich (hat jemand eine Ahnung was der Mann am Ende sagt?)

 

 

Rezepte?

Mit der Actifry erhalten wir ein Rezeptbuch, das zeigt, wie viele Speisen mit der Actifry zubereitet werden können. Sie kann zum Beispiel auch gut für Aufläufe und Gemüse verwendet werden.


 

Fazit:

Insgesamt ist die Tefal FZ 7000 Actifry ein tolles Küchenhelferlein, die mein Interesse für das Frittieren wieder erweckt hat: ich kann knusprige Braten zubereiten und das Gerät leicht reinigen. Gleichzeitig spare ich mit dem Öl, das auf keinen Fall umweltfreundlich genannt werden kann. Und, als letzter, aber wichtigster Vorteil: ich schützte die Gesundheit meiner Familie.

Hier noch ein kleines Video von Professor Bankhofer, der seinen Senf zur Actifry Fritteuse dazugibt

 




 

Wo finde ich sie?

Die UVB liegt bei €249,99, bei Amazon finden Sie sie aber mit etwas Glück schon für unter 160€.